Kawa no soko kara konnichi wa

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Format: 35mm
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Deutsch
Laufzeit in Minuten: 112
Farbe: Farbe
Ton: Mono
Bildformat: 1:1,85
Bilder pro Sekunde : 24
Länge in Meter: 3077
Gewicht: 22,4
Anzahl Akte: 6

Seit fünf Jahren lebt Sawako in Tokio, hat ihren fünften Job und den fünften Freund. Glücklich ist sie nicht, eher schicksalsergeben und ohne Träume und Hoffnungen. Ein Symptomkomplex, an dem auch ihre Darmspülungstherapie nichts ändert. Als ihr Vater daheim schwer erkrankt, beschließt ihr Freund Kenichi, dem sie als Ersatzmutter für seine kleine Tochter Kayoko gerade recht kommt, dass die drei aufs Land ziehen und den väterlichen Muschelbetrieb übernehmen. Dort aber genießt Sawako den Ruf einer undankbaren Tochter, die von zu Hause durchgebrannt ist. Sie und ihre Patchworkfamilie werden nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Die Wiederbegegnung inszeniert der Film als Schicksalswende, bei der Fragen von gesellschaftlicher Herkunft und Geschlechterrollen in durchaus komischen Momenten durchgespielt werden. Gegen den Tratsch und die grobe und ungeschlachte Umgebung, in der verbal ausgeteilt und viel Bier konsumiert wird, scheint die zarte Sawako keine Chance zu haben. Doch kann man seiner Herkunft und seiner Prägung wirklich kein Schnippchen schlagen? Sawako sieht ihre Chance und nutzt sie. Ein Loser ist nur, wer sich dazu machen lässt. Hier aber wird aus der zarten Blume der Hoffnung am Ende eine gigantische Melone. Anna Hoffmann
Sawako Decides
Yuya Ishii    → Biografie anzeigen   
Japan
2009
Japanisch
2010
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