Format: Betacam SP
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 45
Farbe: S/W-Farbe
Bilder pro Sekunde : 25
Anzahl Akte: 1
Die PHOENIX TAPES zeigen neu montierte Einstellungen aus 40 Filmen Alfred Hitchcocks. Die sechs Kapitel konzentrieren sich auf eine subjektive Auswahl von Leitmotiven in seinem Werk.
"Die PHOENIX TAPES bieten eine Sammlung von Momenten aus Hitchcocks Arbeiten, eine Passage durch bestimmte wiederkehrende Konstellationen und Kompositionen in diesen Filmen: wovon die weiten leeren Räume Hitchcocks erzählen, welch fremde Anmut seine gepeinigten Heldinnen ausstrahlen, was in den Gesichtern seiner Figuren und in den ominösen Objekten zu lesen ist, die durch diese Schauergeschichten treiben. Girardet und Müller leisten Traumarbeit: Ihre Hitchcock-Eloge wird von allen die schönste bleiben, schon deshalb, weil in ihr das ungeheurliche Vokabular jenes mysteriösen Visualisten unübersetzt bleibt." (Stefan Grissemann, Presse, Wien 1999)
"Ein Hitchcock-Sampling und eine Hommage. Szenen vom Wählen einer Telefonnummer, vom Öffnen einer Tür und vom Besteigen eines Zugs, Szenen zwischen Eltern und Kindern, im Sekundentakt, nahtlos montiertund in ihrer kommentarlosen Abfolge von einer Brillianz, die ohne Worte jederzeit mit dem konkurrieren kann, was Slavoj Zizek über Symptome,Sinthome und über die suggestive Macht der Wiederholung bei Hitchcockgeschrieben hat." (Peter Körte, Frankfurter Rundschau 1999)
"Das letzte Bild zeigt eine Träne auf dem Gesicht einer Hitchcock-Heldin in Zeitlupe. Die Augen schließen sich, sie gehen wieder auf. Die Liebe,der Tod, ein Ende, ein Anfang? Man weiß es nicht. Es spielt auch keine Rolle mehr. Das Kino ist tot - es leben die Pathologen." (Michael Althen, Süddeutsche Zeitung, München 1999)
Deutschland
1999
Englisch
