Format: Betacam SP
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Englisch
Laufzeit in Minuten: 92
Anzahl Akte: 1
My Camera Doesn’t Lie ist ein Film über chinesische Underground- Filmemacher, die ersten, die sich kritisch über das gegenwärtige China äußern. Und er berichtet zum ersten Mal über die homosexuelle Filmszene des Landes. Vor welchen Problemen stehen sie bei ihrer Arbeit angesichts des rigiden Zensursystems? Woher kommen sie? Was denken sie über den Wandel Chinas in den 90er Jahren und die künftigen Möglichkeiten? In einer Gesellschaft, in der die Redefreiheit streng reglementiert ist, zeigen diese Filmemacher ihre ungewöhnlich offene Sicht von China. „Bereits in Deutschland faszinierten Solveig Klaßen die Arbeiten der jungen Filmemacher der sog. sechsten Generation. Sie werden offiziell ignoriert, denn sie arbeiten ohne Drehgenehmigung. Ihre Filme sind deshalb in China automatisch verboten. Nur im Untergrund sind sie zu sehen, in kleinen Clubs, Filmkneipen, auf illegalen Minifestivals. Immer bedroht von der Beschlagnahme. Vorgestellt werden u.a. Liu Hao (Chen Mo and Meiting, Forum 2002), Li Yu (Fish and Elephant, Forum 2002), Wang Quan‘an (Lunar Eclipse, Forum 2002), die Spielfilme oft auf eine fast schon schmerzhaft dokumentarische Art drehen.“ Martin Brandes
Meine Kamera lügt nicht
Volksrepublik China, Deutschland, Österreich
2003
Mandarin
2003