Aji

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Format: 35mm
Verleihstatus: Nur interne Sichtung
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Deutsch
Laufzeit in Minuten: 135
Farbe: Farbe
Ton: Lichtton
Bildformat: 1:1,85
Bilder pro Sekunde : 24
Länge in Meter: 3692
Gewicht: 27
Anzahl Akte: 8

Sato Hatsue ist die einzige Japanerin, die von der Regierung der chinesischen Shandong-Provinz als offizielle Meisterin der Shandong-Küche anerkannt wird, der Wurzel der chinesischen Küche. Vor sechzig Jahren – während des Zweiten Weltkriegs –, als Hatsue in China aufwuchs, erlernte sie die Finessen dieser Kochkunst, die ganz ohne Zucker, ohne Schmalz und Geschmacksverstärker auskommt. Nach dem Krieg brachte sie ihr Wissen nach Japan, wo sie diese Tradition am Leben erhält. Einmal im Jahr besucht sie mit ihrem Mann Koroku das ‘Oriental Gourmet College’ in der Provinz Shandon, um Seminare abzuhalten. Dabei kommt es 2002 zur Konfrontation mit dem Verfechter der ‘neuen’ chinesischen Esskultur, der behauptet: „Die Küche muss mit der Zeit gehen.“ Die Satos aber meinen: „Die Küche muss dem Leben dienen.“ Die Reise nach Shandon bestärkt Hatsue in ihrer Überzeugung, nach China umzusiedeln. Als die beiden jedoch wieder in Japan sind, werden sie von den Realitäten des Alltags eingeholt... „Dieser Film ist eine Liebesgeschichte über Veränderung und Beständigkeit. ‘Liebe‘ ist die Zuneigung zwischen Eheleuten, aber auch zwischen der Küche und dem Leben. Es ist auch die Zuneigung zwischen Japan und China und zwischen traditioneller Kultur und gegenwärtiger Zivilisation.“ Li Ying
Aji
Dream Cuisine
Li Ying    → Biografie anzeigen   
Japan
2003
Japanisch, Mandarin
2003
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