Format: 35mm
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 17
Farbe: S/W
Ton: Lichtton
Bildformat: 1:1,37
Länge in Meter: 484
Gewicht: 3,4
Anzahl Akte: 1
Dies ist nur eine Sequenz aus dem gleichnamigen ca. 90 minütigen Film! Der Film wurde im März 1945 in Prag fertiggestellt. Bei Kriegsende war er verschwunden. Obwohl einige Szenen und Fragmente an verschiedenen Orten wieder auftauchten, gibt es bis heute keine vollständige Kopie. - Ausleihen NUR in Verbindung mit "Theresienstadt sieht aus wie ein Curort".
Bekannt auch unter dem Titel ›Der Führer schenkt den Juden eine Stadt‹, gehört THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET zu den perfidesten Filmproduktionen der NS-Zeit. Dabei handelt es sich hier nicht um die von den Vertretern des NS-Regimes praktizierte offene Hetze im Rahmen der aggressiven antijüdischen Propaganda, wie sie noch in vorgeblichen Dokumentationen wie „Juden ohne Maske“ (1938) oder „Der ewige Jude“ (1940) betrieben wurde. Anders als jene waren die Bilder in diesem Film aber nicht für das damalige deutsche Publikum bestimmt: Gärten, in denen Kinder spielen, Jugendliche bei einer Theateraufführung oder beim Sport, kräftig wirkende Männer bei der Arbeit, außerdem Dutzende Vertreter der jüdischen Prominenz – die Art und Weise, wie der Film das ›jüdische Leben‹ in Theresienstadt darstellt, zielte auf die internationale Öffentlichkeit, die nicht erfahren sollte, was in Wahrheit in den ›Ghettos‹ geschah.
Bekannt auch unter dem Titel ›Der Führer schenkt den Juden eine Stadt‹, gehört THERESIENSTADT. EIN DOKUMENTARFILM AUS DEM JÜDISCHEN SIEDLUNGSGEBIET zu den perfidesten Filmproduktionen der NS-Zeit. Dabei handelt es sich hier nicht um die von den Vertretern des NS-Regimes praktizierte offene Hetze im Rahmen der aggressiven antijüdischen Propaganda, wie sie noch in vorgeblichen Dokumentationen wie „Juden ohne Maske“ (1938) oder „Der ewige Jude“ (1940) betrieben wurde. Anders als jene waren die Bilder in diesem Film aber nicht für das damalige deutsche Publikum bestimmt: Gärten, in denen Kinder spielen, Jugendliche bei einer Theateraufführung oder beim Sport, kräftig wirkende Männer bei der Arbeit, außerdem Dutzende Vertreter der jüdischen Prominenz – die Art und Weise, wie der Film das ›jüdische Leben‹ in Theresienstadt darstellt, zielte auf die internationale Öffentlichkeit, die nicht erfahren sollte, was in Wahrheit in den ›Ghettos‹ geschah.
Der Führer schenkt den Juden eine Stadt
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Deutschland
1944, 1945
Deutsch