Format: DCP
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF; OmU
Sprache der Untertitel: Englisch
Laufzeit in Minuten: 79
Auflösung: 1998x1080
Größe: 163,55 GB
Container: DCP-Interop
Codec: JPEG2000, PCM
Untertitel-Typ: version-file
Audiodeskription: Deutsch
Sprache Untertitel für Gehörlose und Hörgeschädigte: Deutsch
Farbe: S/W-Farbe
Ton: Mono
Bildformat: 1:1,37
Bilder pro Sekunde : 25
≫Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen≪ Heinrich Heine
Der Film dokumentiert die Pogrome der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und ihre Folgen im nationalsozialistischen Deutschland. Tausende jüdische Geschäfte wurden geplündert, Synagogen zerstört; mehr als zwanzigtausend Juden wurden verhaftet und in Konzentrationslager deportiert. Erwin Leiser hatte als Fünfzehnjähriger die sogenannte ›Reichskristallnacht‹ in Berlin selbst miterlebt, bevor er im Februar 1939 nach Schweden fliehen konnte. Er tritt daher nicht nur als Erzähler auf, sondern auch als Zeitzeuge, der von seinem Versteck auf einem Dachboden berichtet, und als Betroffener, dessen Filmschaffen durch eine klare Haltung bestimmt ist. Der Film verbindet seltene historische Aufnahmen des Novemberpogroms mit Schilderungen von Zeitzeugen und schafft einen eindringlichen Dokumentarfilm, der diese frühe Eskalation der antisemitischen Gewalt nicht nur beschreibt, sondern auch die Bedeutung der Pogromnacht als Wendepunkt der Judenverfolgung herausstellt.
Der Film dokumentiert die Pogrome der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und ihre Folgen im nationalsozialistischen Deutschland. Tausende jüdische Geschäfte wurden geplündert, Synagogen zerstört; mehr als zwanzigtausend Juden wurden verhaftet und in Konzentrationslager deportiert. Erwin Leiser hatte als Fünfzehnjähriger die sogenannte ›Reichskristallnacht‹ in Berlin selbst miterlebt, bevor er im Februar 1939 nach Schweden fliehen konnte. Er tritt daher nicht nur als Erzähler auf, sondern auch als Zeitzeuge, der von seinem Versteck auf einem Dachboden berichtet, und als Betroffener, dessen Filmschaffen durch eine klare Haltung bestimmt ist. Der Film verbindet seltene historische Aufnahmen des Novemberpogroms mit Schilderungen von Zeitzeugen und schafft einen eindringlichen Dokumentarfilm, der diese frühe Eskalation der antisemitischen Gewalt nicht nur beschreibt, sondern auch die Bedeutung der Pogromnacht als Wendepunkt der Judenverfolgung herausstellt.
Die Generalprobe (AT)
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
BRD, Deutschland
1988
1989