Format: Datei
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF; OmU
Sprache der Untertitel: Englisch, Italienisch
Laufzeit in Minuten: 44
Auflösung: 1920x1080
Größe: 4,95 GiB
Container: QuickTime
Codec: H.264, AAC LC
Farbe: Farbe
Ton: 2.0
Bildformat: 1:1,78
Bilder pro Sekunde : 25
Austellungsformat: Split Screen Version
In ihrer Videoinstallation Westerwald: Eine Heimsuchung beschäftigt sich die Berliner Künstlerin Sandra Schäfer – ausgehend von August Sanders Serie der Westerwälder Bauern und Bäuerinnen – mit der Transformation der ländlichen Region, in der die Künstlerin selbst aufgewachsen ist. Der Perspektive von August Sander stellt Sandra Schäfer ihre eigene und gegenwärtige Sichtweise gegenüber. Denn es geht auch darum, wie eine Region, ihre Landschaft und die landwirtschaftliche Nutzung sich im Laufe der Zeiten verändert hat.
In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Schäfer für die verschiedenen Zeitzeugenschaften und ihre Verkettungen: Wie sprechen die Angehörigen/Portraitierten über die (künstlerischen/dokumentarischen) Bilder von August Sander? Was bedeutet es den Dialekt zu hören, der immer auch eine Klassendifferenz markiert? Welches Wissen ist da über den Fotografen und seine Vorgehensweise? Wie unterscheidet sich dieses von dem der Fotokurator*innen im musealen Kontext? Und was bedeutet es für die Künstler*in, die dort geboren und aufgewachsen ist, zurückzukehren, um diese künstlerische Arbeit zu erstellen?
Dabei soll in der Auseinandersetzung mit dieser konkreten Landschaft die Frage aufgeworfen werden, was die Abbildung aus unterschiedlichen Perspektiven und die damit hervorgerufene Reaktion bedeutet und bewirkt. Und so geht es auch darum, wie die Landschaft mit all ihren politischen Implikationen als „Heimsuchung“ gerinnt.
In ihrer künstlerischen Arbeit interessiert sich Schäfer für die verschiedenen Zeitzeugenschaften und ihre Verkettungen: Wie sprechen die Angehörigen/Portraitierten über die (künstlerischen/dokumentarischen) Bilder von August Sander? Was bedeutet es den Dialekt zu hören, der immer auch eine Klassendifferenz markiert? Welches Wissen ist da über den Fotografen und seine Vorgehensweise? Wie unterscheidet sich dieses von dem der Fotokurator*innen im musealen Kontext? Und was bedeutet es für die Künstler*in, die dort geboren und aufgewachsen ist, zurückzukehren, um diese künstlerische Arbeit zu erstellen?
Dabei soll in der Auseinandersetzung mit dieser konkreten Landschaft die Frage aufgeworfen werden, was die Abbildung aus unterschiedlichen Perspektiven und die damit hervorgerufene Reaktion bedeutet und bewirkt. Und so geht es auch darum, wie die Landschaft mit all ihren politischen Implikationen als „Heimsuchung“ gerinnt.