Micha Ullmann in Berlin

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Format: Datei
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 75
Bildformat: 1:1,78
Bilder pro Sekunde : 25

Micha Ullman kam 1989 als Gast des DAAD nach Berlin. Seine bekannteste Arbeit ist das Mahnmal „Bibliothek“ auf dem Bebelplatz. Der Film beginnt mit einem Interview von 1989, in dem Ullman einen Besuch in Dorndorf/Thüringen schildert: Dorndorf, das Dorf, das sein Vater 1933 noch verlassen konnte. Bei der Arbeit an den Installationen „Ohne Worte“ und „Mauerschatten“ konzentriert sich die Beobachtung auf das Handwerkliche in der Kunst. Und auch die Entstehung der Skulptur „Stufen“ zeigt Schritt für Schritt die vielen kleinen Entscheidungen, die zum Gelingen beitragen. „Der Künstler bei der Arbeit“ könnte der Untertitel des Filmes sein. Mir ging es darum, Arbeitsprozesse zu beobachten und beim Entstehen der Werke dabei zu sein. Der Film umfasst eine Zeitspanne von genau 30 Jahren, und ist, wie anders? Eine Hommage an den Künstler, und ein Film über Berlin.
Ingo Kratisch    → Biografie anzeigen   
Deutschland
2019