Format: 16mm
Verleihstatus: Nur interne Sichtung
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 84
Farbe: Farbe
Ton: Magnetton
Bildformat: 1:1,33
Bilder pro Sekunde : 24
Länge in Meter: 917
Gewicht: 4
Anzahl Akte: 2
Eine unbestimmte Zeit in einer hochtechnisierten, streng kontrollierten Gesellschaft.
Der junge, ehrgeizige Investigator Phil erhält von der "Aufwertungsgesellschaft Realität" den Auftrag, eine Serie geheimnisvoller Todesfälle aufzuklären. lm Zimmer Nummer 7 des obskuren Hotels Interim wurden mehrere männliche Gäste mit der Gardinenschnur erhängt aufgefunden; der letzte Tote war ein bedeutender General. Die "Aufwertungsgesellschaft Realität" ist daran interessiert, einen spektakulären Mord nachweisen zu können. Phil mietet sich in Zimmer Nummer 7 ein und beginnt seine Untersuchung.
Das Hotel ist heruntergekommen und schmierig, trotzdem scheinen Hotelgäste und Personal dort eine seit langem verschworene Gemeinschaft zu bilden. Langzeitgäste sind der Mikrobiologe Güldengilb, der permanent der Mikrobenwelt des Hotels auf der Spur ist, und der Reverend, dessen Lieblingsthema die Schmerzen und Leiden der christlichen Märtyrer zu sein scheint. Seine Morgenandacht ist Pflichtprogramm auf allen Zimmermonitoren. Das Personal besteht aus dem blinden Hausdiener Vladim und dem stummen Zimmermädchen Diba, einer Nichte der mit strengem Regiment regierenden Madame Viola.
Phils Recherchen bringen ihn auf die Spur eines weiteren Opfers, Anhaltspunkte für den oder die möglichen Täter findet er jedoch nicht. Langsam beginnt er, an der Mord-und Verschwörungstheorie zu zweifeln, sehr zum Unwillen des Principators. Zugleich entdeckt Phil einen weiteren Hotelgast im Seitenflügel, eine schöne Frau, die hin und wieder ans Fenster tritt, aber sonst im Hotel nicht auftaucht. Als Phil nach ihr fragt, bestreitet Madame Viola, dass der Seitenflügel überhaupt bewohnt ist. Auch im Gästeverzeichnis findet der Investigator Phil keinen Hinweis. Er versucht, Kontakt zu der fremden Schönen aufzunehmen; er macht ihr kleine Handzeichen. Zu seinem Erstaunen reagiert die Frau, in dem sie seine Bewegungen imitiert. Wird Phil gestört, verschwindet die Fremde.
Fasziniert vom Spiel mit der Unbekannten bricht Phil in den Seitenflügel ein, doch er findet alle Zimmer verschlossen und leer.
Nach und nach vernachlässigt Phil seine Recherchen zugunsten der Suche nach der Frau im Seitenflügel. Immer stärker wird er in die morbide Atmosphäre des Hotels hineingezogen. Diba, das Zimmermädchen, das sich in den Investigator verliebt hat, ahnt die Gefahr. Obwohl Phil einer Liebesnacht mit Diba nicht abgeneigt ist, läßt er sich von ihr nicht von seiner Suche nach der Fremden abbringen.
Die Frau am Fenster zeigt sich nicht mehr. Phil ist verzweifelt und schließt sich in Zimmer Nummer 7 ein. Er versucht, die schöne Frau im Zimmercomputer zu "rekonstruieren". Nach einem Einbruch in die Phantombildabteilung erscheint das Bild der Fremden tatsächlich auf dem Schirm, Phil gelingt es sogar, das Phantom zu animieren: Das Bild bewegt sich und erhält eine Stimme. Phil tauft seine Schöpfung Helen. Phil ist von Helen völlig besessen: Er schläft nicht mehr, sondern fällt nur ab und zu in fiebrige Träume. Der Principator hat ihn schon längst von der Untersuchung entbunden, doch Phil glaubt sich auf dem richtigen Weg zur Lösung des Falls. Auch Diba, die versucht, ihn zur gemeinsamen Flucht aus dem Hotel zu bewegen, kann nicht mehr zu ihm vordringen. Phil spielt mit Helen.
Plötzlich hört Helen auf, Phil nachzuahmen und beginnt, ihm Gesten und Spiele vorzugeben. Phil ist schockiert und animiert. Willig folgt er der Frau. Helens Spiele werden immer grausamer, doch Phil kann sich ihrer Faszination nicht mehr entziehen. Fiebrig macht er nach, was Helen vorgibt. Phantasie und Realität vermischen sich, und als Helen plötzlich leibhaftig im Zimmer steht und ihm bedeutet, sich die Gardinenschnur um den Hals zu legen, kann Phil nicht widerstehen. Gleichzeitig stürmt die Polizei auf Veranlassung des Principators das Hotel.
Noch könnte Phil gerettet werden.