Über 15.000 jüdische Kinder wurden zwischen 1941 und 1945 ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Die Regisseurin Zuzana Justman war selbst eines von ihnen. In VOICES OF THE CHILDREN erzählt sie, gestützt auf Tagebucheinträge und Zeichnungen, die Geschichte dreier Überlebender. Der Film begleitet ihr Leben und das ihrer Familien bis in die Gegenwart.
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Zuzana Justman→ Biografie anzeigen← Biografie schließen Zuzana Justman, geborene Pick, wurde 1931 in Prag geboren. 1943 wurde sie mit ihrer Familie in das ›Ghetto Theresienstadt‹ deportiert. Ihr Vater wurde später im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Zuzana, ihr Bruder und ihre Mutter überlebten das ›Ghetto‹. Nach der Befreiung gingen sie zunächst zurück nach Prag. Nach der Machtübernahme der Kommunistischen Partei emigrierte Zuzana mit ihrer Mutter 1948 nach Buenos Aires. Zwei Jahre später übersiedelte sie nach New York, um am Vassar College zu studieren. 1981 promovierte sie an der Columbia University in New York City im Fach Slawistik. Seit den 1980er-Jahren beschäftigt sie sich als Autorin und Dokumentarfilmerin mit dem Holocaust. So wirkte sie unter anderem an "Terezín Diary" als Drehbuchautorin und Produzentin mit. "Voices of the Children" erhielt 1998 das Certificate of Merit als bester Dokumentarfilm beim Chicago International Film Festival, den Audience Choice Award und den Jury Award als bester Dokumentarfilm beim Film Fest New Haven sowie 1999 den Emmy Award in der Kategorie ›Outstanding Historical Programming‹.