Eine Untersuchung des im nationalsozialistischen Deutschland hergestellten Agfa-Color-Neu-Films. Entlang dessen drei Farbemulsionsschichten gräbt sich der Film tief in die eskapistische Farbbildlandschaft dieser Zeit und fragt nach materiellen Vorraussetzungen, ideologischen Einlagerungen und Kontinuitäten der Agfa-Farbpalette. In ehemalige Produktionsstätten projizierte Bilder zerlegen dabei nicht nur sich selbst, sondern auch das an Historisierung gewöhnte Auge und versuchen das sichtbar zu machen, was die Farbe nicht zeigt.
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Mareike Bernien→ Biografie anzeigen← Biografie schließen Mareike Bernien (Berlin) und Kerstin Schroedinger (London/Zürich) arbeiten seit 2006 an gemeinsamen Film-, Ausstellungs- und Textprojekten. In ihren Arbeiten versuchen sie Bildproduktionen kritisch zu befragen und Bilder als Material des Denkens zu produzieren und zu reproduzieren. Sie arbeiten in den Bereichen Film, Hörspiel, Musik und Text mit einer historiographischen Praxis, die Produktionsmittel, historische Kontinuitäten und ideologischen Gewissheiten der Repräsentation n hinterfragt. Sie interessiert ein experimenteller und kritischer Umgang mit medialen Formaten, in dem von einer unbedingten Verzahnung von Inhalt und Form ausgegangen wird. § Kerstin Schroedinger (London/Zürich) und Mareike Bernien (Berlin) arbeiten seit 2006 an gemeinsamen Film-, Ausstellungs- und Textprojekten. In ihren Arbeiten versuchen sie Bildproduktionen kritisch zu befragen und Bilder als Material des Denkens zu produzieren und zu reproduzieren. Sie arbeiten in den Bereichen Film, Hörspiel, Musik und Text mit einer historiographischen Praxis, die Produktionsmittel, historische Kontinuitäten und ideologischen Gewissheiten der Repräsentation n hinterfragt. Sie interessiert ein experimenteller und kritischer Umgang mit medialen Formaten, in dem von einer unbedingten Verzahnung von Inhalt und Form ausgegangen wird.
Kerstin Schroedinger→ Biografie anzeigen← Biografie schließen Kerstin Schroedinger lebt in Berlin und arbeitet als Künstlerin in den Bereichen Film, Hörspiel, Musik und Performance mit einer historiographischen Praxis, die Produktionsmittel, historische Kontinuitäten und ideologische Gewissheiten der Repräsentation zu hinterfragen sucht. Seit 2011 ist sie Mitglied der Cinenova Working Group des feministischen Filmverleihs Cinenova in London. Ihre Arbeiten wurden international in Kunstinstitutionen und auf Filmfestivals gezeigt.