Kalmenhofkinder – ermordet und vergessen

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Format: 16mm
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 141
Farbe: S/W
Ton: Magnetton
Bildformat: 1:1,33
Länge in Meter: 1534
Gewicht: 7,05
Anzahl Akte: 3

In seinem ersten Langfilm KALMENHOFKINDER – ERMORDET UND VERGESSEN bringt Nikolaus Tscheschner ein Thema in die Öffentlichkeit, das, wie der Regisseur konstatiert, vierzig Jahre lang verdrängt wurde. Am Beispiel des ursprünglich als Heil- und Pflegeeinrichtung gegründeten Kalmenhofs im hessischen Idstein beschäftigt der Film sich mit der nationalsozialistischen ›Euthanasie- Aktion‹: der Ermordung von Patienten mit geistiger bzw. körperlicher Behinderung durch das NS-Regime gemäß dem sogenannten ›Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses‹ vom 14. Juli 1933. Die Berichte von vierzehn Zeitzeugen bilden den zentralen Erzahlstrang des Dokumentarfilms. Illustriert werden die Zeugenberichte mit Archivmaterialien, darunter Fotografien und vom Regisseur vorgelesene Originaldokumente aus dem Umfeld von Kalmenhof. Auch Heute ist die 1989 formulierte Forderung, diese lange vergessenen Opfer anzuerkennen und an sie zu erinnern, aktuell.
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Nikolaus Tscheschner    → Biografie anzeigen   
BRD
1989
Deutsch
1990