Format: DVD
Verleihstatus: Ausleihbar
Fassung: OF
Laufzeit in Minuten: 60
Farbe: Farbe
Bilder pro Sekunde : 24
Anzahl Akte: 1
Als 1956 der Armee und Marine Corps Veteran Robert Franklin Williams, Präsident der NAACP (National Association for the Advancement Of Colored People/Nationale Gesellschaft Zur Förderung Schwarzer Menschen) im Abschnitt Monroe, North Carolina, versuchte, das städtische Schwimmbad zu integrieren, stießen seine Bemühungen auf die Gewalttätigkeit durch den KKK (Ku Klux Klan). In Erwiderung organisierten Williams und andere Schwarze Veteranen die "Guards”/ ”Wache", eine Einheit der bewaffneten Selbstverteidigung, die unter anderem unterstützt wurde von Malcolm X, dessen New Yorker Moschee mit dem Geld für Waffen einen Beitrag leistete. 1961 wurde eine Gruppe von "Freiheits-Trittbrettfahrern", nachdem sie die "Guards" gebeten hatten, sich nicht in ihre pazifistischen Integrationsbemühungen in Monroe einzumischen, vom KKK schwer geschlagen. Als die Gewalt eskalierte, wurde ein älteres weißes Paar, das von seinem Auto durch die aufgebrachte Menge gezerrt worden war, von Williams gerettet, der ihnen in seinem Haus Schutz gewährte. Da der Polizeichef die Drohung aussprach, ihn vor dem Gerichtshof zu hängen, und sich ihm bewaffnete Einheiten der Nationalgarde näherten, drängten Williams´ Anhänger, die glaubten, er sei das Hauptziel der Staatsgewalt, zu fliehen — und er entkam mit seiner Familie nach New York und Kanada. Gejagt vom FBI wegen der "Entführung" des weißen Paares, floh Williams nach Kuba, wo ihm von Fidel Castro Asyl gegeben wurde. Dort brachte er eine Broschüre mit dem Titel "The Crusader"/"Der Kreuzritter" heraus sowie eine Sendung im "Radio Free Dixie", in der er die bewaffnete Selbstverteidigung befürwortete und Ghettoaufstände und den Krieg städtischer Guerillakämpfer voraussagte. 1965, als die Unruhen im Ghetto in Watts, Los Angeles, ausgebrochen waren, entdeckte Williams, dass die Kubaner den Übertragungsbereich von Radio Free Dixie heimlich verringert haben. Er reagierte, indem er nach China ging, wo er die Veröffentlichung des "Crusader" fortsetzte, mit dem Appell an Schwarze GIs, die in Vietnam kämpften, ihre Gewehre gegen Rassisten in den Vereinigten Staaten zu richten. Dieses brachte Präsident Lyndon Johnson dermaßen auf, dass er den "Crusader" vom US-amerikanischen Postversand verbannte. 1968 flog Williams von Beijing nach Dar Es Salaam, Tanzania, wo er hoffte, ein "Büro für die Afroamerikanische Befreiung" einrichten zu können. Es war die Zeit, in der Robert Carl Cohen, der Williams zum ersten Mal in Havanna 1963 getroffen und interviewt hatte, ihn für seine anschließend erscheinende Biographie mit dem Titel "Black Crusader" interviewte. 1969 — Rückkehr in die Vereinigten Staaten, wo er, auf Kaution freigelassen, in Michigan lebte und gegen die Anklage wegen Kidnappings kämpfte, die schließlich aus Mangel an Beweisen fallen gelassen wurde. Er distanzierte sich von der Schwarzen Separatisten Bewegung und milderte seine früheren Voraussagen für einen bevorstehenden Krieg zwischen People of Color und Weißen. Zunehmend pessimistisch gegenüber dem Abbröckeln der Erfolge aus der Bürgerrechtsbewegung der Sechziger, verdiente er den Unterhalt für seine Familie durch Halten von Vorträgen an Bildungseinrichtungen und in Kirchengemeinden. Sein Tod im Alter von 71 Jahren 1996 — er starb eines natürlichen Todes — war Anlass für einen umfangreichen Nachruf der New York Times. Während Cohen das Buch 1968 bearbeitete, ließ er eine Dokumentarfilm-Crew von Nairobi/Kenia einfliegen, um das Interview mit Williams aufzuzeichnen. Dieses historische Material ist bis 2002 ungesehen geblieben, bis Cohen es geschnitten hat zu "Let It Burn - The Coming Destruction Of The U.S.A.". Höhepunkte des Interviews umfassen: -Der KKK Plan, Williams zu ermorden und seinen NAACP-Abschnitt zu zerstören. -Die Basis für die Anklage wegen Entführung. -Warum Fidel Castro Williams politisches Asyl in Kuba gewährt hat. -Die Opposition der Kommunistischen Partei zu seiner Befürwortung des Schwarzen Nationalismus. -Che Guevaras Freundschaft und Unterstützung Williams' und warum Guevara Kuba verließ. -Warum Williams von den Kämpfen für Integration zur Befürwortung von Revolution wechselte. -Die kubanischen Führer, wie er glaubt, unterstützten die CIA, indem sie seine Arbeit sabotierten. -Warum verlässt er Kuba für China, anstatt einer neutralen Nation. -Seine Verneinung, er habe als Propagandist pro-chinesischer Regierung funktioniert. -Warum er denkt, dass Afrikanisch-Amerikaner Mao Tze Tung unterstützen sollten. -Warum er Schwarze GIs in Vietnam drängt, ihre Waffen gegen Rassisten in den U.S.A. zu wenden. -Seine Reaktion zu den Ermordungen der Kennedys und Martin Luther Kings. -Seine Prophezeiung der kommenden Zerstörung von den rassisch geteilten U.S.A.. Der Film ist Teil der Serie Best of Black International Cinema Berlin 2004, eine Fountainhead® Tanz Théâtre Produktion unter Leitung von Prof. Donald Muldrow Griffith, gegründet 1986 in Berlin, Deutschland.
Best of Black International Cinema Berlin 2004 (Kapitel 4)
USA
2002
Englisch