Die Installation Stubenhocker besteht aus elf kleinen Überwachungsmonitoren, die jedoch nur der entdeckt, der sich auf die bestehende Raumsituation einzulassen vermag und einen neugierigen Blick hinter die Kulissen und in die Ecken riskiert.
Doch dort findet er dann jeweils nur ein "Loch" vor (d.h. ein Video, das den Eingang zu einem Nest oder einer Tierhöhle zeigt), und das Spiel mit der eigenen Geduld beginnt: Das Unerwartete wird eintreten, es bleibt jedoch ungewiss, wann.
Juliane Zelwies→ Biografie anzeigen← Biografie schließen Juliane Zelwies (*1976 in Berlin) studierte Medienkunst an der UdK Berlin sowie Bildhauerei und Film in Philadelphia und Stockholm.
Die Künstlerin arbeitet mit unterschiedlichen Medien, insbesondere mit Video, Zeichnung, Installation und Performance. Immer wieder stehen Gesellschaftsstrukturen, soziale Hierarchien und daraus resultierende Konflikte im Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung.
Arbeitsaufenthalte in den USA, Kanada und Norwegen. Zahlreiche Gruppenausstellungen und Festivalbeteiligungen, zuletzt u.a. im Hong-Gah Museum, Taipei; Derive Art Space, Taichung; KAV16 Gallery, Tel Aviv; Digital Art Lab, Holon (2012); Deutsches Technikmuseum, Berlin; Simultanhalle, Köln (2011); Galerie Sans Nom, Moncton, Kanada (2010); 59th Berlin International Film Festival (Berlinale); Shedhalle Zürich (2009).
Einzelausstellungen: Momenta Art, Brooklyn, NY (2012); ZAIM Art Center, Yokohama, Japan (2008); Temple Gallery, Philadelphia (2006).
www.juliane.de